Dilwara-Tempel
empfohlene Sehenswürdigkeit
24°36'33.9"N 72°43'22.7"E
Bergstation, 160 km von Udaipur entfernt
empfohlene Sehenswürdigkeit
Besuchsdauer: Besucher verbringen hier in der Regel 1 Tag

empfohlene Sehenswürdigkeit
24°36'33.9"N 72°43'22.7"E

sehenswerte Attraktion
24°35'40.2"N 72°42'28.3"E
Mount Abu, oft als Oase in der Wüste bezeichnet, ist ein Bergort im Aravalli-Gebirge im Distrikt Sirohi in Rajasthan. Das plateauartige Bergmassiv ist 22 km lang und 9 km breit. Sein höchster Punkt ist der Guru Shikhar mit einer Höhe von 5.650 Fuß über dem Meeresspiegel.
Der grüne Berg beherbergt Flüsse, Seen, Wasserfälle, immergrüne Wälder und verschiedene Stammesgemeinschaften inmitten des ansonsten trockenen Bundesstaates. Mount Abu bietet außerdem Lebensraum für Tiere wie Languren, Leoparden, Sambarhirsche und Wildschweine. Mit seinem kühlen Klima und seiner ruhigen Atmosphäre ist Mount Abu das ideale Reiseziel, um der Sommerhitze zu entfliehen.
Mount Abu war ursprünglich unter dem Namen Arbudaanchal bekannt, was laut den Purānas, den alten indischen Schriften, „Wald von Arbuda“ bedeutet.
Rao Lumba aus der Deora-Chauhan-Dynastie eroberte Mount Abu im Jahr 1311 und beendete damit die Herrschaft der Parmars über die Region. Er verlegte die Hauptstadt nach Chandravati in die Ebene, doch 1405 machte Rao Shasmal Sirohi erneut zu seinem Regierungssitz.
Während der britischen Kolonialzeit pachtete die Britische Ostindien-Kompanie den Berg vom damaligen Maharadscha von Sirohi und nutzte ihn als Verwaltungszentrum sowie als Sanatorium für ihre Truppen. Auch Rajputana diente Mount Abu bis 1947 als Verwaltungssitz.
Der Berg war einst die Heimat zahlreicher Weiser und Heiliger des alten Indien. Davon zeugen verschiedene Inschriften und historische Texte, darunter die Tilakamanjari von Dhanapala. Das Land der Gurus, Gurdhara, entwickelte sich im Laufe der Zeit zum Namen Gurjara.
Einer Legende zufolge zog sich der Weise Vashistha nach einem Streit mit dem Weisen Vishvamitra in den südlichen Teil von Mount Abu zurück.
Der Überlieferung nach führte Vashistha auf dem Gipfel des Berges ein Yajna, ein hinduistisches Feuerritual, durch. Er bat die Götter um einen Beschützer der Moral auf Erden. Aus dem heiligen Feuer trat ein junger Mann hervor – der erste Agnivamsha-Rajput –, der seine Gebete erhörte.
Eine weitere Legende erzählt von der Schlange Arbuda, die Nandi, den Stier von Lord Shiva, rettete. Der Berg soll seinen Namen dieser Schlange verdanken.
Der Bergort Mount Abu war einst ein beliebter Rückzugsort der königlichen Familien. Die Unterkünfte sind eine Mischung aus königlichen Bungalows im britischen Stil und eleganten historischen Anwesen.
Dieses Boutique-Hotel liegt in der Nähe des Mini-Nakki-Sees und wurde auf Initiative von Diana Wordsworth, einer Nachfahrin des Dichters William Wordsworth, gegründet. Hier erleben Sie das Gefühl, mitten im Wald zu übernachten und dennoch modernen Komfort zu genießen. Umgeben von Bergen, Gärten und einem kleinen Bach bietet die Lodge luxuriöse und komfortable Zimmer im gehobenen Preissegment. Ein wahres Paradies für Naturliebhaber.
Das Hotel Aradhana liegt nahe der St. Mary's Road und bietet gehobene Unterkünfte. Die moderne Architektur wird durch gepflegte Gärten, Schaukeln und gemütliche Aufenthaltsbereiche ergänzt. Die Zimmer reichen von einfachen Familienzimmern bis hin zu luxuriösen Super-Deluxe-Zimmern.
Das Hotel Hillock liegt weniger als einen Kilometer vom Nakki-See entfernt. Dieses Luxushotel verfügt über ein Multi-Cuisine-Restaurant, eine gut ausgestattete Bar, einen Außenpool und einen Kinderspielplatz. Ein Palmengarten lädt zum Entspannen ein und macht den Aufenthalt im Bergort besonders angenehm. Die Zimmer befinden sich im höheren Preissegment.
Die Restaurants und Cafés des Bergorts sind ideal, um die regionale Küche zu genießen und in entspannter Atmosphäre zu verweilen. Grüne Landschaften, frische Bergluft und köstliche Gerichte sorgen für den perfekten Urlaub.
Das Restaurant befindet sich in der Nähe des Chacha-Museums. Es bietet eine gelungene Kombination aus preiswerten Gerichten und gehobener Küche. Serviert werden indische und chinesische Spezialitäten, Pizza, Fast Food sowie vegetarische Gerichte. Innen- und Außensitzplätze laden dazu ein, den Sternenhimmel zu genießen.
Das Restaurant liegt in der Nähe des Hilltone Hotels. Auf der Speisekarte stehen internationale und indische Gerichte sowie vegetarische und vegane Optionen. Das Mulberry Tree Restaurant bietet Sitzplätze im Innen- und Außenbereich sowie Buffet- und À-la-carte-Service. Bei gutem Wetter können Gäste ihre Mahlzeiten im Freien genießen.
Dieses Restaurant befindet sich gegenüber dem Chacha-Museum in der Nähe des Gemüsemarktes und ist täglich von 10:00 bis 23:00 Uhr geöffnet. Die Speisekarte besteht hauptsächlich aus indischen Gerichten. Das Sher-E-Punjab Bar & Restaurant ist besonders für seine authentische Punjabi-Küche bekannt und bietet preiswerte vegetarische sowie nicht-vegetarische Speisen.
Mount Abu ist von Udaipur oder Ranakpur in etwa 3 Stunden mit dem Auto erreichbar. Von Jodhpur aus dauert die Fahrt ungefähr 4 Stunden.
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Das hängt ganz von Ihren Plänen ab. Alle Sehenswürdigkeiten lassen sich an einem Tag besichtigen. Wenn Sie sich Zeit zum Entspannen nehmen möchten, empfiehlt sich jedoch ein Aufenthalt von zwei bis drei Tagen.
Auf dem Berg gibt es nur einen See. Angeln ist dort jedoch verboten, da im See Schlangen leben.
Mount Abu ist vor allem für seine religiöse Bedeutung bekannt. Sowohl für Jains als auch für Hindus ist der Ort heilig und reich an Legenden sowie spirituellen Stätten.